In den Jahren 1720-25 ließ sich Herzog Gustav Samuel Leopold ein repräsentatives Stadtschloss bauen. Sein schwedischer Baumeister Jonas Erikson Sundahl schuf die Pläne im klaren nordischen Barock. Der erste bayerische König Max I. Joseph, dessen Denkmal heute im Schlossgarten steht, verbrachte hier einige Jugendjahre. Nach der Zerstörung 1793 wurde das Schloss als katholische Kirche wieder aufgebaut, ab 1869 dann als Justizpalast genutzt. Bei dem Bombenangriff 1945 wurden das Schloss und die gesamte Altstadt zerstört. 1960-64 konnte die Fassade nach Bildern aus dem 18. Jahrhundert wieder in der barocken Form hergestellt werden. Das Wahrzeichen der Stadt beherbergt seit 1964 das Pfälzische Oberlandesgericht und die Generalstaatsanwaltschaft.









